„Dai Dai“, die Hymne der WM 2026, rückt Shakiras Verbindung zum Fußball und ihre frühere Beziehung mit dem spanischen Ex-Nationalspieler, dem Vater ihrer beiden Kinder, erneut in den Fokus und geht viral.
Eine Titelseite einer kolumbianischen Zeitung hat Shakira wieder ins Rampenlicht gerückt, indem sie die Beziehung der Sängerin zum Fußball und ihre Vergangenheit mit Gerard Piqué aufgriff. Die Zeitung „El Colombiano“ titelte mit „Mehr Weltmeisterschaften als Piqué“ – eine klare Anspielung auf die neue Hymne zur WM 2026, Shakiras Laufbahn bei großen internationalen Turnieren und den Werdegang ihres Ex-Partners.
Die Formulierung verbreitete sich rasch in sozialen Netzwerken und wurde vor allem auf X, dem früheren Twitter, vielfach geteilt und kommentiert. Das Wortspiel entwickelte sich dort schnell zum Trend. Zusätzliche mediale Aufmerksamkeit entstand nach der Vorstellung von „Dai Dai“, dem offiziellen Song der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, mit dem Shakira in die mit Fußball verbundene Musikwelt zurückkehrt.
Shakira, „Dai Dai“ und die Fußball-Weltmeisterschaft 2026
Das Maracanã als Kulisse
Die Veröffentlichung des Songs ist für den 14. Mai vorgesehen und wurde durch ein Werbevideo auf dem Rasen des Maracanã-Stadions angekündigt, einem der symbolträchtigsten Schauplätze des Weltfußballs in Brasilien. In den Aufnahmen ist Shakira in Feierlaune zu sehen, umgeben von Tänzern und in einer Bildsprache, die auf die Atmosphäre eines globalen Turniers ausgerichtet ist.
Auch der nigerianische Künstler Burna Boy wirkt an dem neuen Titel mit und unterstreicht damit den internationalen Anspruch des Projekts. Die Verbindung verschiedener Musikstile und kultureller Einflüsse deutet auf einen weltweiten Ansatz hin, passend zur Tradition von WM-Hymnen, die Grenzen überschreiten und Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen rund um das Turnier ansprechen sollen.
Shakiras Verbindung zum Fußball reicht viele Jahre zurück. 2006 trat sie bei der Abschlussfeier der Weltmeisterschaft in Deutschland auf. 2010 veröffentlichte sie „Waka Waka“, das zu einem der größten musikalischen Phänomene im Umfeld des Turniers wurde. 2014 folgte mit „La La La“ ein weiterer Titel zur Weltmeisterschaft in Brasilien.
Gerard Piqué und Shakiras gemeinsame Vergangenheit
Im Zuge dieser Fußballstationen lernte sie auch Gerard Piqué kennen, damals Spieler des FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft. Die Beziehung bestand rund 12 Jahre und endete 2022. Das Paar hat zwei Söhne, Milan und Sasha. Die Trennung fand starke mediale Beachtung und blieb lange öffentlich präsent, was auch beeinflusste, wie das Privatleben und die künstlerische Arbeit der Sängerin wahrgenommen wurden.
Mit „Dai Dai“ kehrt Shakira nun auf die Bühne großer internationaler Wettbewerbe zurück. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem sich die WM 2026 auf ihre bislang größte Ausgabe vorbereitet: 48 Nationalteams werden teilnehmen, Gastgeber sind gemeinsam die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko.
FIFA setzt auf große Musikstars und eine neuartige Show
Während die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko weiterlaufen, plant die FIFA ein Musikprogramm im großen Stil. Zu den diskutierten Namen zählen Anitta, Katy Perry, Lisa, Tyla, Michael Bublé und Alanis Morissette. Die Künstler aus verschiedenen Ländern sollen bei Eröffnungszeremonien und begleitenden Veranstaltungen auftreten. FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte, dass das Finale erstmals eine von der Super Bowl inspirierte Halbzeitshow erhalten werde. Produziert wird sie von Global Citizen, mit Unterstützung von Chris Martin und Phil Harvey von Coldplay.
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