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Rallye Dakar 2024: Alle Etappen und Favoriten

Geländetaugliches Rallye-Fahrzeug mit großen Reifen und LED-Lichtern vor Wüstenkulisse, Kennzeichen DAKAR2024.

Die Rallye Dakar 2024 steht unmittelbar bevor: Es handelt sich um die 46. Ausgabe und zugleich um die fünfte in Saudi-Arabien, dessen Klima die Teilnehmer besonders herausfordert. Der Prolog findet bereits morgen, am 5. Januar, statt.

Vom 5. bis zum 19. Januar 2024 werden 12 gewertete Sonderprüfungen ausgetragen. Die Wertungsprüfungen umfassen insgesamt 4727 km, während die gesamte Distanz bei 7891 km liegt. Gegenüber der Ausgabe 2023 sind das 21 km mehr auf Zeit, obwohl die Teilnehmer insgesamt 658 km weniger zurücklegen (8549 km).

48-Stunden-Etappe

Der Prolog wird morgen, am Freitag, dem 5. Januar, gefahren und umfasst die ersten 27 gewerteten Kilometer bei einer Gesamtlänge von 157 km. Die bedeutendste Neuerung der Dakar 2024 wartet jedoch auf Etappe 6, die sich über 48 Stunden beziehungsweise zwei Tage erstreckt.

Wie läuft sie ab? Start und Ziel liegen in Shubaytah, und die Fahrer müssen insgesamt 818 km bewältigen, davon 584 km unter Zeitnahme. Am ersten Tag müssen sie ihre Motoren allerdings um 16:00 Uhr abstellen und in der nächstgelegenen von acht entlang der Etappe verteilten Ruhebereichen anhalten.

Fremde Hilfe ist nicht erlaubt, wobei sich die Teilnehmer gegenseitig unterstützen dürfen. Sie erhalten weder Zugang zu den Ergebnissen noch sonstige Unterstützung und verbringen die Nacht in der Wüste lediglich mit einem kleinen Schlafzelt sowie militärähnlichen Verpflegungsrationen. Am folgenden Tag wird die Etappe um 07:00 Uhr fortgesetzt.

23 Portugiesen bei der Rallye Dakar 2024 im Einsatz

Insgesamt starten 778 Teilnehmer mit 434 Fahrzeugen bei der Dakar 2024. Darunter befinden sich 23 Portugiesen: sieben in der Motorradklasse, drei Beifahrer in den T1-Autos, fünf in den SSV T3 (drei Fahrer und zwei Beifahrer), drei in den SSV T4 sowie fünf bei Dakar Classic.

In der Motorradklasse vertreten Rui Gonçalves (19), Joaquim Rodrigues (27), António Maio (30), Mário Patrão (36), Alexandre Azinhais (80), Bruno Santos (140) und Gad Nachmani (146) die portugiesischen Farben. Bei den T1-Autos gehen die portugiesischen Beifahrer Paulo Fiúza (214), Gonçalo Reis (230) und José Marques (259) an den Start.

In der Kategorie SSV T3 bestehen die nationalen Vertreter aus den Fahrern Mário Franco (317), João Monteiro (337) und Ricardo Porém (315) sowie den Beifahrern Daniel Jordão (317) und Nuno Morais (337).

Bei den SSV T4 treten João Ferreira (400) und sein Beifahrer Filipe Palmeiro (400) für Portugal an. Ergänzt wird das Aufgebot durch Fausto Mota (414), der mit spanischer Lizenz startet.

Bei Dakar Classic sind weitere fünf Portugiesen vertreten: António Costa (715), Luís Miguel Calvão (715), Paulo Oliveira (724) – mit mosambikanischer Lizenz – und Arcélio Couto (724). Hinzu kommt Alexandre Freitas (900) in der Kategorie Classic Trucks.

Die Favoriten auf den Sieg bei der Dakar 2024

In der Klasse T1-Autos zählt Nasser Al-Attiyah, Sieger von fünf Ausgaben einschließlich 2023, erneut zu den wichtigsten Anwärtern auf den Gesamtsieg bei der Dakar 2024. Neu ist, dass er in diesem Jahr nicht für Toyota antritt, sondern zu Prodrive gewechselt ist und einen Prodrive Hunter T1+ fährt.

Bei Prodrive erhält Al-Attiyah Unterstützung von Sébastien Loeb, der seinen ersten Erfolg bei der härtesten Rallye der Welt weiterhin anstrebt.

Auch Lucas Moraes und Giniel de Villiers gelten als aussichtsreiche Kandidaten. Sie treten mit dem Toyota GR DKR HILUX T1+ an, der in diesem Jahr in mehreren Bereichen verbessert wurde, darunter mit einem aktualisierten Fahrwerkssystem und einem neuen Kühlsystem.

Für Audi gehen Stéphane Peterhansel, Carlos Sainz und Mattias Ekström ins Rennen. Auch dieses Trio zählt im Audi RS Q e-tron zu den starken Anwärtern auf Rang eins.

Bei den Motorrädern richtet sich der Blick auf Sam Sunderland, der nach seinem verpassten Sieg 2023 auf Revanche aus ist – obwohl er die Ausgabe 2022 gewonnen hat. Zu seinen hochkarätigen Konkurrenten gehören Joan Barreda, Toby Price, Luciano Benavides und Kevin Benavides.

Vollständiger Etappenkalender:

  • Prolog - 05.01.2024 - Al-Ula – Al-Ula; Gesamt 157 km / Sonderprüfung 27 km;
  • Etappe 1 - 06.01.2024 - Al-Ula – Al Henadakiyah; 532 km / 405 km;
  • Etappe 2 - 07.01.2024 - Al Henadakiyah – Al Duwadimi; 662 km / 470 km;
  • Etappe 3 - 08.01.2024 - Al Duwadimi – Al Salamiya; 733 km / 440 km;
  • Etappe 4 - 09.01.2024 - Al Salamiya – Al-Hofuf; 631 km / 299 km;
  • Etappe 5 - 10.01.2024 - Al-Hofuf – Shubaytah; 644 km / 118 km;
  • Etappe 6A/6B - 11.01.2024 und 12.01.2024 - Shubaytah – Shubaytah; 818 km / 584 km;
  • Ruhetag - 13.01.2024; Riyadh;
  • Etappe 7 - 14.01.2024 - Riyadh – Al Duwadimi; 873 km / 483 km;
  • Etappe 8 - 15.01.2024 - Al Duwadimi – Ha’il; 678 km / 458 km;
  • Etappe 9 - 16.01.2024 - Ha’il – Al-Ula; 639 km / 417 km;
  • Etappe 10 - 17.01.2024 - Al-Ula – Al-Ula; 609 km / 371 km;
  • Etappe 11 - 18.01.2024 - Al-Ula – Yanbu; 587 km / 480 km;
  • Etappe 12 - 19.01.2024 - Yanbu – Yanbu; 328 km / 175 km.

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