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Ford Mustang GTD Competition fährt 6m 40.8s am Nürburgring

Schwarzer Rennwagen mit eingeschaltetem Scheinwerfer auf kurviger Rennstrecke im Wald bei Tageslicht.

2024 umrundete der Ford Mustang GTD das weniger anspruchsvolle Nürburgring-Layout in 6m 57.6s. Damit war er damals das schnellste amerikanische Auto, dem dieses Kunststück gelungen war.

2025 legte Ford noch einmal nach. Nach einer Reihe von Anpassungen – mehr Aerodynamik, mehr Leistung, mehr … Fahrwerk – fuhr der GTD eine Zeit von 6m 52s. Äusserst respektabel.

Ford Mustang GTD Competition: 6m 40.8s am Nürburgring

Nun, 2026, setzt Ford dem längsten und angesichts der bereits gelesenen Überschrift am wenigsten überraschenden Einstieg in eine News-Meldung die Krone auf: Der wilde GTD wurde mit 6m 40.8s zum zweitschnellsten Serienauto überhaupt. Nun ja, irgendwie zumindest – dazu gleich mehr.

„Als wir ‚game on‘ gesagt haben, haben wir es ernst gemeint“, sagte Ford-Chef Jim Farley. „Der Mustang GTD sollte von Anfang an die Welten von GT3-Rennwagen und strassenzugelassene Supersportwagen verbinden, und der GTD Competition hebt das auf die nächste Stufe, um Europas Elite weiter den Schlaf zu rauben.“

Richtig: Aus dem GTD wird nun der GTD Competition, und er wird zudem als „Supersportwagen“ bezeichnet. Mit der neuen Bezeichnung kommen zahlreiche weitere Änderungen an der Grundausstattung, die auf dieser riesigen Strecke erneut – für alle auf den hinteren Plätzen – elf Sekunden eingespart haben.

Der aufgeladene 5.2-litre-V8 leistet mehr – Ford verrät nicht, wie viel mehr, nur dass es „mehr“ als die ursprünglichen 815bhp sind. Ausserdem sorgt zusätzliche Aerodynamik für mehr Abtrieb, darunter weitere Dive-Planes, Aero-Scheiben und Anpassungen am Heckflügel.

Weniger Gewicht, mehr Abtrieb und stärkere Leistung

Hinzu kommen neue „high performance“-Reifen, neue Magnesiumräder, neue Carbon-Schalensitze, leichtere Dämpfer sowie „zusätzliche Massnahmen“, welche das Gewicht senken. Das ist alles hilfreich, denn trotz seiner Erscheinung als muskelbepackter Kraftprotz ist der GTD tatsächlich ziemlich schwer: Ursprünglich lag er knapp unter zwei Tonnen (1,970kg). Ford hat sein aktuelles Gewicht nicht genannt, doch „weniger als das“ dürfte eine sichere Annahme sein.

Trotz des ganzen Ballasts sichert sich „der Mustang GTD Competition die sechstschnellste Zeit in der Nürburgring-Bestenliste der Vorserien-/Prototypenklasse“, so Ford. Ach so: Streng genommen ist er noch kein Serienauto, wird es aber bald sein, denn Ford plant, eine begrenzte Stückzahl dieser GTD-Competition-Fahrzeuge als Sondereditionen zu bauen.

Aktuell rangiert er damit hinter dem Porsche 919 Evo (5m 19.5s), Volkswagen ID.R (6m 05.3s), seinem grossen Bruder Ford GT Mk IV (6m 15.9s), dem verrückten Xiaomi SU7 Ultra Prototype (6m 22s), dem Lotus Evija X (6m 24s) und dem Porsche 911 GT2 RS MR (6m 40.3).

Sobald er in Produktion geht, wird er technisch gesehen nur noch hinter dem Mercedes-AMG One (6m 29s) liegen. Sollte er nochmals 11 Sekunden finden, stünde er an der Spitze. Das ist natürlich ein grosses „wenn“, aber Farley hat schliesslich „game on“ gesagt …

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