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Ford SuperVan bei der Pikes Peak International Hill Climb

Weißer futuristischer Sportwagen mit blauen und orangen Akzenten in einer Glasgarage mit Bergblick.

Ford SuperVan bei der Pikes Peak International Hill Climb

Nachdem sie 2022 bereits den Bergkurs beim Goodwood Festival of Speed erklommen hat, steht für die Ford SuperVan nun ein weiterer legendärer Anstieg auf dem Programm: die Pikes Peak International Hill Climb.

Am Steuer wird Romain Dumas sitzen. Für ihn ist es bereits die neunte Teilnahme an diesem Bergrennen, womit er zu den erfahrensten Fahrern des Wettbewerbs zählt. Die 156 Kurven, die sich über die 19,99 km lange Auffahrt zum Pikes Peak verteilen, kennt er bestens.

Dumas hält derzeit den Rekord bei der Pikes Peak International Hill Climb. 2018 erzielte er im Volkswagen ID.R eine Endzeit von 7min57,148s – eine Bestmarke, die bis heute Bestand hat.

Zu seinen Erwartungen für diesen Einsatz befragt, erklärte Romain Dumas: „Verbrennungsmotoren verlieren in großer Höhe Leistung, die Elektromotoren der SuperVan haben diesen Nachteil nicht“.

Deshalb ist Romain Dumas überzeugt, dass die SuperVan „eine echte Kandidatin für die vorderen Plätze“ sein kann.

Eine lange Tradition am Pikes Peak

Mit dem Start der SuperVan bei der diesjährigen Pikes Peak International Hill Climb setzt Ford eine lange Tradition bei diesem Wettbewerb fort.

Der erste Auftritt der amerikanischen Marke datiert auf das Jahr 1916, als bei der Premierenausgabe ein Ford Model T antrat. Das ikonische Ford-Modell benötigte 28min3s bis ins Ziel, das auf 4300 m Höhe liegt.

In den 101 Austragungen des berühmten Bergrennens stellten sich zahlreiche Ford-Modelle der Herausforderung. Im vergangenen Jahr ragte ein von Shelby American gemeldeter Ford Mustang Shelby GT500SE heraus.

Ein weiterer prägender Moment liegt noch etwas länger zurück: Ken Blocks „Climbkhana“ im Hoonicorn ist ebenfalls unvergessen.

Die Ford SuperVan mit Elektroantrieb

Die gemeinsam von Ford Performance und STARD entwickelte Ford SuperVan stellt die jüngste und radikalste Auslegung eines Konzepts dar, das erstmals in den 1960er-Jahren entstand.

Als Basis der neuen SuperVan dient die Plattform des E-Transit Custom. In dieser Ausführung verfügt sie jedoch über vier Elektromotoren, die zusammen 2000 PS leisten und Allradantrieb ermöglichen.

Die Energie für die vier Elektromotoren liefert eine flüssigkeitsgekühlte Batterie mit 50 kWh Kapazität. Sie ist zentral eingebaut – genau dort, wo bei den SuperVan-Modellen vergangener Zeiten die Verbrennungsmotoren saßen.

Mit ihrer Karosserie aus Kohlefaser, dem Überrollkäfig und Komponenten, die unmittelbar aus dem Motorsport stammen – Lenkung, Bremsanlage und Fahrwerk –, scheint die SuperVan geradezu für Bergrennen geschaffen worden zu sein.

Nun kann sie ihre Fähigkeiten bei einem der bekanntesten und anspruchsvollsten Wettbewerbe der Welt unter Beweis stellen.

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