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Sporting Clube de Portugal: Eine Zeitreise zum Automobilmarkt 2002

Junger Mann in grün-weißem Trikot hält Fanschal vor grauem Auto auf sonniger Straße mit Löwenbildern.

Dieser Artikel ist eine Kolumne. In unserem Team gibt es Menschen, denen Fußball egal ist, ebenso wie Fans des FC Porto, von Sporting, Benfica und anderen Vereinen. Dieser Beitrag ist genau in diesem Sinne zu verstehen – ohne böse Absicht. Vor allem aber: Viel Spaß dabei!

Fast zwei Jahrzehnte später steht der Sporting Clube de Portugal kurz davor, erneut portugiesischer Fußballmeister zu werden. Zuletzt gelang das 2002. Damals prägten João Pinto und Mário Jardel die Mannschaft der Löwen, während Ruben Amorim, der heutige Trainer von Sporting, erst 17 Jahre alt war und in der Jugend von Benfica spielte.

Abgesehen von allen Fußballthemen hat sich jedoch nicht nur der Sport grundlegend verändert. Im Windschatten von Sporting steigen wir daher in die Zeitmaschine und blicken auf den Automobilmarkt des Jahres 2002 zurück. Erinnern Sie sich noch?

Es war einmal, vor langer Zeit …

Seitdem ist so viel Zeit vergangen und der Automobilmarkt hat sich derart gewandelt, dass die damalige Welt heute beinahe unwirklich erscheint. 2002 waren Dieselautos die „Könige und Herren“ des Marktes, Elektroautos lagen außerhalb jeder Vorstellung, und Hybridfahrzeuge machten gerade ihre ersten Schritte.

Assistenzsysteme zum Halten der Spur? Fehlanzeige. Zentral im Armaturenbrett platzierte Multimedia-Displays, die alles von unseren Smartphones spiegeln, kannte man höchstens aus den Filmen mit dem berühmtesten Geheimagenten der Welt: 007.

Der Automobilmarkt 2002 vor dem Elektrozeitalter

Tesla gab es 2002 noch nicht, Jaguar Land Rover ebenfalls nicht – Jaguar und Land Rover gehörten damals Ford. Der Opel Corsa, weiterhin unter dem Dach von General Motors, war gerade Portugals meistverkauftes Auto geworden: 17 811 Exemplare wurden verkauft.

Der Renault Laguna der zweiten Generation war soeben das erste Automobil geworden, das bei EuroNCAP fünf Sterne erreichte. Gleichzeitig begann die Entwicklung des Nissan Qashqai, eines der Modelle, die maßgeblich zum SUV-Boom beitragen sollten.

Auch im Motorsport war diese Zeit prägend: Michael Schumacher befand sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere und gewann 2002 mit der Scuderia Ferrari seinen fünften von insgesamt sieben Formel-1-Weltmeistertiteln. In der Rallye-Weltmeisterschaft jubelte Marcus Grönholm am Steuer eines Peugeot 206.

Modelle, die den Automobilmarkt prägten

Auf dem Automobilmarkt traf man auf so unterschiedliche Modelle wie den Volvo XC90, den ersten SUV der schwedischen Marke, die sich später fast vollständig diesem Fahrzeugtyp verschreiben sollte, den Peugeot 406, den „ewigen“ Volkswagen Golf der vierten Generation – heute vom ID.3 „verfolgt“ –, den Ford Fiesta mit seiner gerade eingeführten neuen Generation sowie den Mazda MX-5, der damals noch als zweite Generation NB angeboten wurde.

Inzwischen sind die Jahre vergangen: Den Peugeot 406 gibt es nicht mehr, seine Rolle übernimmt der 508. Der Mazda MX-5 ist zwei Generationen weiter und wird aktuell als ND angeboten. Der Ford Fiesta ist bereits bei seiner siebten Generation angekommen, der Volkswagen Golf bleibt Europas meistverkauftes Modell, und der Volvo XC90 ist nur noch mit elektrifizierten Antrieben erhältlich – als Plug-in-Hybrid und Mild-Hybrid.

Diese Reise in die Vergangenheit wäre nicht vollständig ohne einen Hinweis auf die Kraftstoffpreise im Jahr 2002. Im Durchschnitt kostete Diesel 0,67 € pro Liter, während bleifreies Super Plus 0,97 € kostete.

Wer bis hierher durchgehalten hat, dürfte verstanden haben: 19 Jahre sind tatsächlich eine lange Zeit, und es hat sich enorm viel verändert. Die Begeisterung für Fußball ist jedoch gleich geblieben – mit mehr oder weniger VAR –, ebenso wie die Leidenschaft für Autos, die fast alles überstanden hat.

Ich hoffe jedenfalls, dass Ihnen diese Reise ins Jahr 2002 gefallen hat. Zum Abschluss schreibe ich als Anhänger eines anderen Fußballvereins mit allem Fairplay einen Satz, von dem ich nie erwartet hätte, ihn im Dienst von Razão Automóvel zu verfassen, der aber der wahrscheinlichste ist: Glückwunsch, Sporting Clube de Portugal, portugiesischer Fußballmeister 2021.

Apropos Löwen: Das ist der stärkste aller Zeiten!

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