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Tiago Torres überrascht am ersten Tag der Estoril Open

Tennisspieler jubelt auf Sandplatz vor jubelndem Publikum und blauem Himmel mit Meer im Hintergrund.

Tiago Torres überrascht bei den Estoril Open

Der portugiesische Tennisspieler Tiago Torres sorgte am Montag für die größte Überraschung des ersten Tages der Estoril Open: Bei seinem Debüt in einem ATP-Turnier feierte er einen Sieg, während seine Landsleute Henrique Rocha und Frederico Silva ausschieden.

Tiago Torres (430. der Weltrangliste), der zuvor nicht einmal an der Qualifikation eines ATP-Turniers teilgenommen hatte, setzte sich gegen den deutlich erfahreneren Georgier Nikoloz Basilashvili (135.) mit 6-4 und 6-2 durch.

Gegen den ehemaligen Weltranglisten-16. und fünffachen ATP-Turniersieger erwischte der nationale Meister zunächst einen schwachen Start und lag im ersten Satz bereits mit 1-4 zurück. Anschließend nutzte er jedoch die Unbeständigkeit und mitunter nachlässige Spielweise Basilashvilis aus. Mit dem größten Erfolg seiner Laufbahn verbessert er sich vorerst um mehr als 60 Plätze in der Weltrangliste.

Im Achtelfinale trifft Tiago Torres, der nach einem Studium in den Vereinigten Staaten vor rund einem Jahr Tennisprofi auf Vollzeitbasis wurde, auf den Chilenen Alejandro Tabilo (30.). Dieser gehörte bereits zu den 20 besten Spielern der Welt.

Rekordlange Partie für Frederico Silva

Frederico Silva (233.) schrieb bei den Estoril Open Geschichte, als er gegen den Franzosen Luca van Assche (86.) das längste Match des Turniers seit der Neuorganisation bestritt. Nach drei Stunden und 27 Minuten unterlag er mit 7-5, 6-7 (4-7) und 6-1.

Der Spieler aus Caldas da Rainha hatte seit mehr als fünf Jahren nicht mehr im Hauptfeld eines ATP-Turniers gestanden, erhielt von den Veranstaltern jedoch eine „Wildcard“.

Henrique Rocha scheitert erneut im Clube de Ténis do Estoril

Im letzten Match des Tages setzte sich Henrique Rochas Pechsträhne im Clube de Ténis do Estoril fort. Bei ebenso vielen Anläufen schied er dort zum dritten Mal in der ersten Runde aus – beziehungsweise zum vierten Mal, wenn die Ausgabe 2025 berücksichtigt wird, die als Challenger-Turnier ausgetragen wurde.

Gegen den unterlegenen Finalisten von 2024, den aus der Qualifikation gekommenen Spanier Pedro Martínez (159.), verlor Henrique Rocha (123.) mit 7-5 und 7-5. Dabei wehrte er noch vier Matchbälle ab.

Martínez, der einst auf Rang 36 der Weltrangliste stand, spielt nun gegen den Italiener Luciano Darderi (21.), der als Nummer zwei der Setzliste in der ersten Runde ein Freilos hatte.

Auch der erste gesetzte Spieler, der die Plätze des Clube de Ténis do Estoril betrat, schied aus: Der Argentinier Camilo Ugo Carabelli (69.) verlor gegen den Franzosen Titouan Droguet (114.), der den an siebter Stelle gesetzten Spieler mit 6-0, 3-6 und 6-4 besiegte.

Droguet sorgte auch im Doppel für eine Überraschung. Nachdem er gemeinsam mit seinem Landsmann Kyrian Jacquet nachgerückt war, bezwang das Duo die topgesetzten US-Amerikaner Luke Johnson und Jan Zielinski mit 7-6 (7-3) und 6-1.

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