Das Engagement besteht nicht erst seit heute. Toyota entwickelt seit Jahrzehnten nachhaltige Mobilitätslösungen für unterschiedliche Distanzen und Anforderungen. Nun geht das Unternehmen in diesem Bereich einen weiteren Schritt.
Anders als man es von einer Automobilmarke erwarten könnte, vertritt Toyota die Auffassung, dass die Antwort nicht „nur“ in mehr Autos liegen kann. Mobilität wird zunehmend komplexer, doch die grundlegende Frage ist seit dem ersten Tag dieselbe:
Wie kann die moderne Gesellschaft die schnelle und nachhaltige Mobilität von Millionen Menschen gewährleisten, ohne jemanden zurückzulassen?
Um Antworten auf solche Fragen zu finden, ist Toyota eine Partnerschaft mit dem Internationalen Olympischen Komitee eingegangen. Das Ziel: Die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 in ein Mobilitätslabor zu verwandeln, das von 15 Millionen Menschen auf die Probe gestellt wird.
Die Fahrzeuge und die Infrastruktur stehen bereits bereit und werden einen Monat lang ununterbrochen im direkten Zusammenspiel mit den an der Veranstaltung beteiligten Organisationen eingesetzt. Und wie sich später zeigen wird, erhält diese olympische Mission Unterstützung aus Portugal.
Ein Verkehrsnetz von Grund auf aufbauen
Die Zahlen des Internationalen Olympischen Komitees sind beeindruckend. Schätzungen zufolge werden rund 15 Millionen Menschen bei den Olympischen Spielen Paris 2024 vor Ort sein, davon etwa zwei Millionen aus dem Ausland.
Laut Fachpresse handelt es sich um „das größte und komplexeste Ereignis, das jemals in Frankreich organisiert wurde“. Insgesamt stehen 329 Sportveranstaltungen in 32 Disziplinen auf dem Programm, an denen rund 10 500 Athletinnen und Athleten aus mehr als 200 Nationen teilnehmen werden.
Das ist die Dimension des Mobilitätslabors, das Toyota in der „Stadt der Lichter“ aufgebaut hat. In Abstimmung mit den lokalen Stellen und dem öffentlichen Verkehrsnetz von Paris soll alles nahtlos zusammenspielen.
Dafür wird Toyota mehr als 3000 Fahrzeuge einsetzen: von großen Bussen bis hin zu kompakten Mobilitätslösungen für die „letzte Meile“.
Nach Angaben der Marke wird aus dem, was lediglich „eine Werbeaktion auf den Straßen von Paris“ sein könnte, eine wichtige Quelle für Daten und Erkenntnisse zur Entwicklung der Mobilitätslösungen der Zukunft.
Da die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 nur einen Monat dauern, baut Toyota von Grund auf eine ganze Stadt, um diese Lösungen weiterzuentwickeln und einzuführen. Sie heißt Woven City:
Portugal liefert mehr als 270 Fahrzeuge
Allein am ersten Tag erwartet die Organisation der Olympischen Spiele Paris 2024 entlang der Seineufer eine Menschenmenge von rund 600 000 Personen. Ein Teil dieser Besucherinnen und Besucher wird in Toyota-Fahrzeugen befördert.
Dabei geht es nicht nur um Autos, sondern auch um andere, kleinere wie größere Lösungen, die eines gemeinsam haben: Einige von ihnen werden in Portugal produziert.
Gemeint sind die von CaetanoBus hergestellten emissionsfreien Brennstoffzellenbusse sowie der kompakte Toyota APM (Accessible People Mover), der vollständig im Werk in Ovar gebaut wird.
Heute wird fast jedes in Ovar gefertigte Fahrzeug weltweit exportiert. In den kommenden Wochen übernehmen sie jedoch eine andere Aufgabe: Sie werden die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 in Bewegung halten.
Auch für die Athletinnen und Athleten hat Toyota spezielle Programme entwickelt, um ihre Geschichten der Überwindung zu teilen.
Niemand wird zurückgelassen
Um welche Art von Mobilität geht es? Um Mobilität für alle oder nur für einige? Diese Frage stellte Akio Toyoda, ehemaliger CEO der Marke und heutiger Vorsitzender der Toyota Motor Corporation. Seine Antwort setzte alle Bereiche des japanischen Konzerns in Bewegung: „Toyota hat die Verpflichtung, eine Marke für alle zu sein“.
Autos bilden den sichtbarsten Teil dieser Gleichung. Doch wie während der Olympischen Spiele Paris 2024 zu sehen sein wird, erschöpft sich die Antwort nicht in dieser einen Mobilitätslösung.
In Paris 2024 stellt Toyota rund 250 persönliche batterieelektrische Fahrzeuge bereit: die sitzenden C+walkS und die stehenden C+walkT (im Bild).
Für Rollstuhlnutzende liefert Toyota zudem elektrische Zugvorrichtungen, sogenannte E-Puller. Fünfzig dieser E-Puller werden während Paris 2024 im Olympischen Dorf für Athletinnen und Athleten verfügbar sein.
Neben den persönlichen Mikromobilitätslösungen wird Toyota rund 250 emissionsfreie elektrische Accessible People Movers (APM) bereitstellen. Der neue Toyota APM wurde in Brüssel neu gestaltet und wird im Werk Toyota Caetano Portugal in Ovar produziert.
Die APM übernehmen im Olympischen und Paralympischen Dorf die zentrale Transportaufgabe; einige von ihnen werden während der Spiele zusätzlich kleinere Güter befördern. Ein Teil der Fahrzeuge wird als Notfallhilfe-Fahrzeug eingesetzt.
Wie sich zeigt, sind die Herausforderungen enorm – und Ort sowie Termin stehen bereits fest. Toyota hat sich verpflichtet, weltweit bis 2050 und in Europa bis 2040 CO₂-Neutralität zu erreichen.
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