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Ford kehrt 2026 mit Red Bull Powertrains in die Formel 1 zurück

Frontansicht eines blauen Formel-1-Rennwagens in einem modernen, hellen Showroom.

Ford und Red Bull Powertrains ab 2026

Für Ford beginnt in der Formel 1 ab 2026 ein neues Kapitel: Die Marke hat eine strategische technische Partnerschaft mit Red Bull Powertrains bekannt gegeben.

Die Kooperation startet bereits 2023. Ihre Ergebnisse – eine Antriebseinheit, die den neuen technischen Vorschriften entspricht – werden jedoch erst 2026 auf die Strecke kommen. Von diesem Jahr an und mindestens bis 2030 wird Red Bull Ford Powertrains die Antriebseinheiten für Red Bull und AlphaTauri liefern.

Entwicklung der neuen Antriebseinheit

Die Arbeit an der neuen Antriebseinheit beginnt ebenfalls 2023. Neben einem Elektromotor mit 350 kW entwickeln Ford und Red Bull Powertrains auch einen neuen Verbrennungsmotor, der nachhaltige Kraftstoffe nutzen wird.

Zu diesem Comeback erklärte Bill Ford, Executive Chairman von Ford: „Ford kehrt gemeinsam mit Red Bull Racing an die Spitze des Sports zurück und bringt seine langjährige Tradition in Innovation, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung auf eine der weltweit sichtbarsten Bühnen.“

Christian Horner, Teamchef und CEO des Red Bull Racing Teams, betonte seinerseits: „Als unabhängiger Motorenhersteller verschafft uns die Möglichkeit, von der Erfahrung eines Herstellers wie Ford zu profitieren, einen Vorteil gegenüber unseren Konkurrenten.“

Die Regeländerungen nutzen

Die ab 2026 geltenden neuen Motorenregeln für die Formel-1-Rennwagen waren entscheidend für Fords Rückkehr in die höchste Klasse des Motorsports.

Das zeigten auch die Reaktionen von Stefano Domenicali, Präsident und CEO der Formel 1, sowie Mohammed Ben Sulayem, Präsident der FIA, auf die Bestätigung von Fords Formel-1-Einstieg im Jahr 2026.

Domenicali sagte: „Unser Ziel, bis 2030 CO₂-Neutralität zu erreichen, und der Einsatz nachhaltiger Kraftstoffe ab 2026 sind wichtige Gründe für die Rückkehr von Ford.“

Nach Ansicht von Mohammed Ben Sulayem „unterstreicht diese Rückkehr zusätzlich den Erfolg der neuen Motorenregeln, die sich Nachhaltigkeit und spektakulärem Rennsport verpflichten“.

Die Rückkehr von Ford in die Formel 1 mit Red Bull Racing hat alles damit zu tun, wohin wir uns als Unternehmen entwickeln wollen: zunehmend elektrisch, softwaredefiniert, mit modernen Fahrzeugen und Erlebnissen. Die F1 wird eine äußerst kosteneffiziente Plattform für Innovationen, den Austausch von Ideen und Technologien sowie die Ansprache von Dutzenden Millionen neuer Kunden sein.

  • Jim Farley, Präsident und CEO, Ford Motor Company

Eine Erfolgsgeschichte

Auch wenn die Erfolge von Ford im Rallyesport und in Le Mans in den vergangenen Jahren stärker im Mittelpunkt standen, blickt die Marke auf eine lange und vor allem erfolgreiche Verbindung zur Formel 1 zurück.

Zwischen dem Einstieg der Marke in die Kategorie 1967 und 1985 erzielte der gemeinsam von Ford und Cosworth entwickelte DFV-Motor (Double Four Valve) in 262 Rennen 155 Siege.

Vom ersten WM-Titel eines Formel-1-Wagens mit Ford-Motor – Graham Hill im Lotus 1968 – bis zum letzten – Michael Schumacher im Benetton 1994 – war die US-Marke an 10 Konstrukteurs- und 13 Fahrertiteln beteiligt.

Ford verließ die Kategorie 2004. Mit der nun angekündigten Rückkehr von Ford in die Formel 1 dürften dieser Geschichte aber weitere Kapitel hinzugefügt werden.

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