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Gonçalo Ramos wird 25: Liebe, Hochzeit und der stille Schmerz

Fußballspieler in Trikot mit Frau und Baby neben Fußball im Stadion vor Spielbeginn.

Der portugiesische PSG-Stürmer Gonçalo Ramos feiert seinen 25. Geburtstag umgeben von Zuneigung, mit dem Ziel, in den USA zu gewinnen, und nach einem bewegenden Interview, in dem er über den Heiratsantrag sowie den stillen Schmerz eines Schwangerschaftsverlusts sprach. An seinem Ehrentag wachte Ramos mit einer Liebeserklärung seiner Verlobten Margarida Amaral Domingues auf, die er im Juli heiraten wird.

Gonçalo Ramos wird 25: Zuneigung und WM-Traum in den USA

Der 25. Geburtstag von Gonçalo Ramos an diesem Samstag löst eine Welle öffentlicher Glückwünsche aus und zeigt zugleich die persönliche Seite des Mannes hinter der Rückennummer 9 der portugiesischen Nationalmannschaft.

Die ersten liebevollen Worte kamen in den sozialen Netzwerken von seiner Partnerin Margarida Amaral Domingues. „25 Jahre für die Liebe meines Lebens. Ich liebe dich für immer“, schrieb die ehemalige Sport-TV-Reporterin und ergänzte ihre Botschaft mit einem Herz. Später stand beim Training der portugiesischen Auswahl noch eine traditionelle Geburtstagsaufnahme auf dem Programm.

Fast zeitgleich öffnete sich der Spieler in einem persönlichen Gespräch in der SIC-Sendung „Alta Definição“, in dem Verletzlichkeit und Hoffnung unverstellt aufeinandertrafen. Während er die Weltmeisterschaft in den USA erlebt, verhehlt der Star von Paris Saint-Germain nicht seinen größten Wunsch: Mit der Nationalmannschaft die Trophäe zu gewinnen.

Dieser Glaube an das Team bestimmt auch die private Planung. Die Hochzeit mit Margarida findet erst nach dem Finale statt; João Neves und Madalena Aragão werden die Trauzeugen sein.

Der schlichte Heiratsantrag von Gonçalo Ramos

Im Gespräch mit Daniel Oliveira erinnerte sich Gonçalo mit bescheidenem Lächeln an den Augenblick, in dem er seiner Freundin einen Antrag machte. Es war eine Szene ganz ohne Luxus und spiegelte die Bodenständigkeit wider, die das Paar bewahrt hat. „Wir waren zu Hause und haben gekocht, und ich hatte den Ring in einer Keksverpackung in unserem ‚Closet‘ versteckt – etwas, das durchaus passieren könnte. Ich rief sie und fragte: ‚Also, willst du oder willst du nicht?‘ So war es: zu Hause, im Pyjama, nur wir beide“, erzählte Ramos und erklärte, dass er die schönste und erfüllendste Phase seines Lebens durchlebe.

Die unsichtbare Wunde vor Bernardo

Der sonst zurückhaltende Gonçalo Ramos sprach erstmals auch über eine der schwersten Prüfungen in der Beziehung. Vor der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes Bernardo im Juni 2025 mussten der Fußballer und Margarida einen Schwangerschaftsverlust verkraften. „Ich wusste von einer Schwangerschaft vor der Schwangerschaft mit Bernardo, weil Margarida bereits schwanger gewesen war. Dann verlor sie die Schwangerschaft, weil es, soweit ich verstanden habe, leider für viele Frauen etwas Natürliches ist“, bedauerte der Sportler.

Die räumliche Distanz verstärkte damals die Belastung zusätzlich. Margarida war nach Portugal gereist, während der Fußballer in Paris blieb, als sie bei einer Routineuntersuchung in Begleitung ihres Vaters die schlechte Nachricht erhielt. „Sie rief mich weinend an, und ich hatte schon ungefähr eine Ahnung. Von Anfang an sagte die Ärztin, die sie betreute, dass etwas nicht stimmte. Ich bin eher positiv und sagte ihr, dass alles gut gehen würde. Sie sagte, sie habe ebenfalls ein ‚Feeling‘, und am Ende bestätigte es sich“, erinnerte er sich sichtlich bewegt.

„Damals war es für Margarida belastend, weil es ihr Körper war. Sie dachte, es sei etwas, das nur ihr passierte, und fragte sich: ‚Warum ich, habe ich etwas falsch gemacht?‘“, sagte er. Er betonte, dass sie „bei Bernardos Schwangerschaft tausendmal vorsichtiger war“. „Das war sie schon bei der ersten Schwangerschaft, aber diesmal war sie verständlicherweise regelrecht besessen davon, die Schwangerschaft nicht zu gefährden“, fügte er hinzu. Für die Mutter sei das Trauma unvergleichlich größer gewesen: „Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, ich wollte einfach nur, dass mein Sohn geboren wird. Margarida war fast ein Jahr lang schwanger: Sie verlor eine Schwangerschaft und wurde wieder schwanger.“

Heute ist „mein Sohn alles für mich. Wir schauen ihn stundenlang an, selbst wenn er schläft“, gestand der Stürmer. Er möchte „in allem ein Vorbild für ihn im Leben sein“ und wünscht sich, dass der Junge „Werte“ hat, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren.

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