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Ferrari CZ26: Das neue One-off auf Basis des SF90

Silberner Ferrari CZ26 One Sportwagen auf glänzendem Boden vor rotem Hintergrund mit Ferrari-Logo.

In der vergangenen Woche sorgte eine Garage für reichlich Gesprächsstoff, nachdem Cristiano Ronaldo einige der darin stehenden Modelle gezeigt hatte. Doch der neue Ferrari dürfte kaum in dieser Sammlung landen.

Der Grund ist nicht sein Preis, sondern die Grundlage des Projekts: Es handelt sich um ein One-off für einen ganz bestimmten Kunden und zugleich um die jüngste Kreation der Ferrari-Abteilung Special Projects.

Der CZ26 wurde unter der Leitung von Flavio Manzoni, dem Designchef der italienischen Marke, gestaltet. Technisch basiert er auf dem SF90, erhielt jedoch eine vollständig neue Karosserie. Laut Ferrari orientiert sich diese am italienischen Industriedesign der 1970er-Jahre, das für den Entwurf dieses Supersportwagens eine technologischere und zukunftsorientiertere Formensprache aufgreift.

Ferrari CZ26: Neue Karosserie mit horizontaler Formensprache

Die Karosserie des CZ26 prägen stärker horizontale Linien, glattere Flächen und mehrere rote Akzente. An der Front ist vom Ursprungsmodell optisch nur noch wenig zu erkennen. Die Scheinwerfer wurden durch sehr schmale LED-Elemente ersetzt, die in ein schwarzes Paneel integriert sind, das sich nahezu über die gesamte Fahrzeugbreite zieht.

Auch die Flächengestaltung unterscheidet sich deutlich. Sie lässt den Wagen niedriger und breiter wirken und verschleiert die Verbindung zum SF90 nahezu vollständig.

Am Heck setzt sich die Umgestaltung fort. Die Leuchten fallen nun wesentlich schmaler aus, während der untere Bereich nicht mehr die „V“-Gestaltung des SF90 trägt. Stattdessen dominiert eine überwiegend horizontale Anordnung mit einem neuen Diffusor und einem kleinen, direkt in die Karosserie integrierten Spoiler.

Die beiden mittig platzierten Endrohre gehören zu den wenigen Details, die noch eine unmittelbarere optische Verbindung zum Ausgangsmodell erkennen lassen.

Unter der Karosserie bleibt es ein SF90

Trotz des völlig neuen Exterieurs hat Ferrari die Antriebstechnik des SF90 unverändert übernommen. Im CZ26 arbeitet weiterhin der 4,0-Liter-V8-Biturbo zusammen mit drei Elektromotoren, was eine Systemleistung von 1000 PS ergibt. Auch die Fahrleistungen bleiben beeindruckend: von 0 auf 100 km/h in 2,5 s und 328 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Die Spitze liegt damit unter den 340 km/h des SF90. Das ist sowohl auf das neue Außendesign als auch auf die überarbeitete Kühlung und Aerodynamik zurückzuführen. Dazu zählen der Fahrzeugunterboden, die vorderen Luftvorhänge, der Heckspoiler und der Diffusor.

Ziel war es, sicherzustellen, dass die neue Formgebung die aerodynamische Leistung nicht beeinträchtigt, und zugleich die neuen Flächen zu nutzen, um den Abtrieb zu erhöhen. Die kontrastierenden roten Akzente heben einige der aerodynamischen Lösungen des CZ26 zusätzlich hervor.

Im Innenraum fallen die Änderungen deutlich zurückhaltender aus. Die Architektur des SF90 bleibt erhalten, ergänzt durch neue Materialien und spezifische Oberflächen für dieses Einzelstück. Ferrari kombiniert schwarzes technisches Gewebe mit Carbon und setzte sogar 3D-Druck ein, um Einsätze für die Sitze herzustellen.

Was kostet der Ferrari CZ26?

Wie bei Ferrari Special Projects üblich, wurden weder der Preis noch die Identität des Besitzers bekannt gegeben. Diese Einzelstücke entstehen in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, und der Entwicklungsprozess kann sich über etwa zwei Jahre erstrecken.

Der CZ26 wird während der Monterey Car Week in den Vereinigten Staaten öffentlich präsentiert, genauer beim Pebble Beach Concours d’Elegance. Obwohl er die Technik eines Ferrari nutzt, den wir bereits gut kennen, wird es kein zweites exakt gleiches Exemplar geben.

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