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Toyota Prius 24h Le Mans Centennial GR Edition: Konzeptfahrzeug zum Jubiläum

Weißer Toyota Mirai Le Mans 100 Edition mit sportlichen Details und schwarzen Felgen in moderner Ausstellungshalle.

Die 24 Stunden von Le Mans feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Toyota Gazoo Racing, Sieger der vergangenen fünf Ausgaben und auch diesmal der grosse Favorit, nutzt diesen Anlass zur Präsentation des Toyota Prius 24h Le Mans Centennial GR Edition.

Ein Toyota Prius für die Rennstrecke? Ganz genau. Für Anhänger des Modells dürfte ein Prius in diesem Auftritt allerdings nicht völlig überraschend kommen.

Toyota Prius und seine Rennsportvergangenheit

Schliesslich war der Prius in den vergangenen zehn Jahren regelmässig in der japanischen Super-GT-Meisterschaft vertreten. Natürlich handelt es sich dabei um ein völlig anderes „Tier“ als den Prius für den Alltag. Zwar bleibt er ein Hybrid, doch während des Grossteils dieser zehn Jahre arbeitete ein V8-Motor in Mittelmotor-Heckanordnung.

Inzwischen ist eine neue und deutlich attraktivere Generation des Toyota Prius erhältlich, während sich die Gerüchte über eine künftige leistungsstarke GR- oder GRMN-Version häufen.

Die Enthüllung dieses als Konzeptfahrzeug angekündigten Toyota Prius 24h Le Mans Centennial GR Edition dürfte diese Spekulationen kaum verstummen lassen.

Toyota Gazoo Racing bezeichnet ihn allerdings lediglich als Dankeschön und Hommage an die 24 Stunden von Le Mans sowie an den Automobile Club de l’Ouest, den Veranstalter des legendären Langstreckenrennens. Ob es wirklich dabei bleibt?

Was unterscheidet den Prius 24h Le Mans Centennial GR Edition?

Von der Strassenversion hebt sich dieser „Renn“-Prius vor allem durch sein umfangreiches Aerodynamikpaket ab. An der Front sitzt eine neue Stossstange mit zusätzlichen Scheinwerfern, die jenen des Prototyps GR010 Hybrid ähneln.

An den Enden der vorderen Stossstange befinden sich zudem zwei Canard-Sätze, während die Motorhaube durch ein Bauteil aus Carbon ersetzt wurde.

In der Seitenansicht fallen neue Seitenschweller und verbreiterte Radhäuser auf. Diese schaffen Platz sowohl für ein neues Fahrwerk – Toyota nennt keine Details zu den Änderungen – als auch für neue Räder im Format 235/50 R18.

Dabei handelt es sich um neue aerodynamische 18″-Felgen, ebenfalls vom GR010 Hybrid inspiriert, die mit Michelin Pilot Sport 4S bereift sind.

Am Heck ziehen vor allem der feststehende Heckflügel aus Carbon und der hintere Diffusor die Blicke auf sich.

Aerodynamik ohne zusätzliche Leistung

An optischem Drama mangelt es nicht, was die gewählte Beklebung zusätzlich unterstreicht. Doch verfügt dieser Prius 24h Le Mans Centennial GR Edition auch über mehr hybride „Feuerkraft“?

Nein, das ist nicht der Fall. Zumindest enthält die offizielle Mitteilung keinerlei Angaben dazu. Obwohl der neue Prius mit der jüngsten Generation rund 100 PS hinzugewonnen hat, wirken die 223 PS angesichts all der gezeigten Aerodynamik-Anbauten „bescheiden“.

Vorerst scheint der Prius 24h Le Mans Centennial GR Edition daher einzig und allein für den Auftritt gedacht zu sein.

Was macht ein Mazda MX-30 neben diesem Toyota Prius?

Dieses Toyota-Prius-Konzeptfahrzeug wird im Herstellerdorf nahe der Rennstrecke von La Sarthe ausgestellt, auf der die 24 Stunden von Le Mans stattfinden. Auffälligerweise steht daneben der neue Mazda MX-30 R-EV – der Plug-in-Hybrid, mit dem Wankelmotoren zur japanischen Marke zurückkehren.

Beide Modelle werden gemeinsam gezeigt, weil sie Teil der Ausstellung „Japan. Unendliche Entdeckung“ sind. Diese wird von der japanischen Tourismusorganisation JNTO in Zusammenarbeit mit Toyota Gazoo Racing und Mazda organisiert. Schliesslich sind dies die einzigen beiden japanischen Hersteller, die bei den 24 Stunden von Le Mans einen Sieg feiern konnten.

Die Ausstellung soll die aus dem Motorsport hervorgegangenen Technologien japanischer Hersteller präsentieren. Der Bereich wurde vom Manga-Künstler Masahito Soda gestaltet.

Auch eine CO₂-neutrale Gesellschaft zählt zu den Zielen, die diese Ausstellung als erreichbar darstellt. Deshalb zeigt sie die dafür relevanten Antriebstechnologien: Elektrizität, Wasserstoff und CO₂-neutrale Kraftstoffe.

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