Die Institution hat auf das kuriose Gerücht reagiert, das seit einigen Tagen im Internet die Runde macht.
Absurde Meldungen im Netz sind längst keine Seltenheit mehr, doch diese sticht besonders heraus. In sozialen Netzwerken kursierten zuletzt gefälschte Abbildungen, die die Einführung eines 7-Euro-Scheins mit dem Konterfei von Cristiano Ronaldo ankündigten. Dieser Schein wäre angeblich eine besondere Würdigung der Fußballlegende gewesen, die die Rückennummer 7 trägt.
Cristiano Ronaldo: Der 7-Euro-Schein ist eine Fälschung
Die Geschichte ist jedoch frei erfunden. Die Bank von Portugal stellte dies in einer unmissverständlichen Mitteilung klar:
„Die Bank von Portugal hat Kenntnis von falschen Informationen erlangt, die in sozialen Netzwerken über die Ausgabe eines 7-Euro-Scheins zu Ehren des Fußballspielers Cristiano Ronaldo durch die Bank von Portugal verbreitet werden. Die Bank von Portugal stellt klar, dass sie keinen Geldschein mit Bezug auf die betreffende Persönlichkeit ausgegeben oder in Umlauf gebracht hat und auch nicht beabsichtigt, einen solchen Geldschein auszugeben oder in Umlauf zu bringen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Ausgabe von Euro-Banknoten durch die Bank von Portugal im Rahmen des Eurosystems erfolgt.“
Damit sollte die Sache geklärt sein – hoffentlich auch für die Anhänger des Fußballers. Allerdings ist es nicht das erste Mal, dass „CR7“ zum Gegenstand solcher Falschmeldungen wird. Anfang des Jahres berichtete Euronews über eine Richtigstellung der portugiesischen Zentralbank, die Gerüchte über eine Münzausgabe zu Ehren von Cristiano Ronaldo zurückwies.
Gerüchte über eine Cristiano-Ronaldo-Münze
Auch die portugiesische Münzprägeanstalt sowie die staatliche Druckerei dementierten die falsche Behauptung zeitgleich. Diese Klarstellung war wichtig, denn die Urheber des Gerüchts hatten behauptet, die Münze könne wegen ihrer Seltenheit und ihres Goldgehalts einen Wert von 144.000 Euro erreichen. Das Betrugsrisiko lag damit auf der Hand.
Neue Euro-Banknoten mit Spanien im Mittelpunkt
Euro-Banknoten werden innerhalb der Europäischen Union regelmäßig neu gestaltet. Als Nächstes soll Spanien auf einem 50-Euro-Schein der Reihe „europäische Kultur“ gewürdigt werden: Der Schriftsteller und Dramatiker Miguel de Cervantes wird darauf auf der Vorderseite zu sehen sein. Die Rückseite werde „Erwachsene zeigen, die in einer Bibliothek Bücher in Papier- oder Digitalformat lesen. Ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen versuchen, ein Buch aus einem Regal zu nehmen“, berichtete Moneyvox kürzlich.
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