GMA T.50s Niki Lauda auf der Rennstrecke
Der GMA T.50s Niki Lauda wurde weder entwickelt, um Reglementvorgaben zu erfüllen, noch um offizielle Rekorde aufzustellen. Sein Ziel ist deutlich einfacher: das bestmögliche Erlebnis auf der Rennstrecke zu bieten. Für die Produktionsfreigabe musste er jedoch eine konkrete Vorgabe erfüllen: Er musste auf einem Rundkurs schneller sein als ein GT3-Rennwagen.
Genau das gelang ihm auf dem Bahrain International Circuit, der bewusst wegen der hohen thermischen und mechanischen Belastungen ausgewählt wurde, denen er Fahrzeuge aussetzt.
Mehr als sieben Sekunden vor einem GT3
GMA-Testfahrer Dario Franchitti – vierfacher IndyCar-Champion – fuhr eine Runde in 1 Min. 53,03 Sek. und unterbot damit die für GT3-Fahrzeuge auf dieser Strecke festgelegte Referenzzeit um mehr als sieben Sekunden.
Ein bemerkenswerter Wert für diese ausschliesslich für den Rennstreckeneinsatz bestimmte Maschine – anders als der für die Strasse homologierte T.50.
Von diesem übernimmt sie die zentrale Sitzposition und denselben 3,9-Liter-V12-Saugmotor. Im GMA T.50s leistet er jedoch 772 PS bei 11.500 U/min, also 109 PS mehr als im Strassenfahrzeug. Das Getriebe ist nun sequenziell, das Gewicht liegt unter 900 kg, und die überarbeitete Aerodynamik erzeugt rund 1.200 kg Abtrieb.
Das Ergebnis? Ein Supersportwagen, der sich in einer Art Grauzone zwischen Strassenauto und Rennprototyp bewegt – und auf der Rennstrecke schneller als ein GT3 ist.
Nur 25 Exemplare des GMA T.50s
Die Produktion ist auf lediglich 25 Exemplare begrenzt, die bis Mitte 2026 fertiggestellt sein sollen.
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