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Kylian Mbappé spendet seine Einnahmen aus der Nationalmannschaft

Fußballspieler unterschreibt Vertrag am Tisch, im Hintergrund Kinder auf Fußballplatz.

Seit 2018 verzichtet der Star der Équipe Tricolore aus einem ehrenwerten Grund auf Vergütungen, die er über die Nationalmannschaft erhalten würde.

Man muss es nicht weiter ausführen: Frankreich verlor das Halbfinale der Weltmeisterschaft gegen Spanien und damit zugleich die Hoffnung auf den dritten Stern. Auch im Spiel um Platz drei am Samstag, dem 18. Juli, gegen England konnten die Bleus keinen Trost finden und unterlagen.

Trotzdem nahm Frankreich im Verlauf des Turniers mehr als 25 Millionen Euro ein. Das Geld geht an den Verband, wobei die Spieler einen Anteil davon erhalten. Für Kylian Mbappé gilt das laut Informationen des US-Mediums Fortune jedoch nicht.

Wie unsere Kollegen berichten, hat der Fußballstar bereits vor mehreren Jahren beschlossen, jeden Euro, den er mit der Nationalmannschaft verdient, für wohltätige Zwecke zu spenden. Dazu zählen auch die 500.000 Euro, die er nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2018 erhielt.

Kylian Mbappé spendet seine Einnahmen aus der Nationalmannschaft

Darüber hinaus fließen 30 % der Einnahmen des Stürmers in seine eigene Stiftung IBKM. Diese unterstützt junge Menschen, indem sie ihnen Bildungs- und Berufschancen eröffnet. Dabei handelt es sich um eine beträchtliche Summe: Schätzungen zufolge wird Kylian Mbappé in diesem Jahr rund 90 Millionen US-Dollar verdienen – durch Gehalt, Prämien, Partnerschaften und Sponsoringeinnahmen.

Prämien für die Nationalteams bei der Weltmeisterschaft

Zur Einordnung folgen die Einnahmen, die jedes WM-Teilnehmerteam abhängig von seiner Platzierung erhält:

  • 1. Platz: 50 Millionen US-Dollar
  • 2. Platz: 33 Millionen US-Dollar
  • 3. Platz: 29 Millionen US-Dollar
  • 4. Platz: 27 Millionen US-Dollar
  • 5. bis 8. Platz: 19 Millionen US-Dollar
  • 9. bis 16. Platz: 15 Millionen US-Dollar
  • 17. bis 32. Platz: 11 Millionen US-Dollar
  • 33. bis 48. Platz: 9 Millionen US-Dollar

Die Weltmeisterschaft 2026 als lukratives Geschäft für die FIFA

Zur Erinnerung: Die Ausgabe 2026 dürfte sich für die FIFA als besonders profitabel erweisen, da sie mit dem Turnier 8,9 Milliarden US-Dollar einnehmen könnte. Erstmals in ihrer Geschichte organisiert die von Gianni Infantino geführte Organisation die Weltmeisterschaft 2026 direkt und sichert sich nahezu sämtliche Erlöse – aus TV-Rechten, Ticketverkauf, Sponsoring und weiteren Quellen.

Dieses Franchise-Modell, bei dem allein der Franchisegeber die Gewinne einstreicht, ist ein Segen für die FIFA-Finanzen. Einen wesentlichen Teil der Einnahmen in dieser Bilanz liefert die bei dieser Ausgabe eingeführte dynamische Preisgestaltung. Die Ticketpreise richten sich dabei nach der Nachfrage. Dieses Verfahren findet eindeutig nicht bei allen Zustimmung, ist in der Luftfahrt- und Tourismusbranche jedoch längst üblich. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem vorherigen Artikel hier.

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