Toyota Gazoo Racing hat die Ausgabe 2021 der 24 Stunden von Le Mans klar dominiert und beim legendären Langstreckenrennen einen Doppelsieg eingefahren. Für das japanische Team war es bereits der vierte Erfolg in Serie. Der Toyota mit der Startnummer 7, gefahren von Kamui Kobayashi, Mike Conway und José Maria Lopez, absolvierte ein nahezu fehlerfreies Rennen ohne nennenswerte Probleme.
Der zweite Wagen des japanischen Herstellers mit der Nummer 8, den Hartley, Nakajima und Buemi pilotierten, hatte im Rennverlauf dagegen mehrere Schwierigkeiten. Mehr als Rang zwei war deshalb nicht möglich, dennoch bedeutete das Ergebnis eine starke Leistung für den Hersteller aus dem Land der aufgehenden Sonne.
Toyota Gazoo Racing siegt bei den 24 Stunden von Le Mans 2021
Den dritten Platz sicherte sich das heimische Team Alpine Elf Matmut Endurance Team. André Negrão, Maxime Vaxivière und Nicolas Lapierre brachten die französische Flagge damit auf das Podium.
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- 24 Hours of Le Mans (@24hoursoflemans) August 22, 2021
Der Alpine mit der Nummer 36 präsentierte sich über die gesamten 24 Stunden hinweg konstant. Fehler der Fahrer – einer davon bereits in der ersten Rennstunde – entschieden jedoch über das Schicksal des französischen Teams. Nach dem Überholen eines Scuderia-Glickenhaus-Wagens gab die Mannschaft den dritten Rang nicht mehr ab.
Scuderia Glickenhaus, das amerikanische Team, das in diesem Jahr sein Le-Mans-Debüt feierte, belegte die Plätze vier und fünf. Das Fahrertrio Luis Felipe Derani, Olivier Pla und Franck Mailleux war dabei das schnellere der beiden Aufgebote.
LMP2 und GTE: Siege für WRT und Ferrari
Der Wagen mit der Nummer 31 von Team WRT, pilotiert von Robin Frijns, Ferdinand Habsburg und Charles Milesi, war der beste LMP2 und erreichte Rang sechs in der Gesamtwertung. Der Schwesterwagen mit der Nummer 41 von Team WRT, gefahren von Robert Kubica, Louis Deletraz und Ye Yifei, schied hingegen in der letzten Runde aus.
Der Doppelsieg des belgischen Teams in der LMP2-Klasse schien bereits sicher, doch durch diesen Ausfall rückte der JOTA-Sport-Wagen mit der Nummer 28 auf den zweiten Platz vor. Sean Gelael, Stoffel Vandoorne und Tom Blomqvist saßen dort am Steuer. Julien Canal, Will Stevens und James Allen wurden im Panis-Racing-Auto mit der Startnummer 65 Dritte.
In der GTE Pro ging der Sieg an Ferrari: Der AF-Corse-Wagen mit der Nummer 51, gefahren von James Calado, Alessandro Pier Guidi und Côme Ledogar, setzte sich gegen die Konkurrenz durch.
Die Corvette von Antonio Garcia, Jordan Taylor und Nicky Catsburg belegte den zweiten Rang. Auf Platz drei folgte der Werks-Porsche mit Kevin Estre, Neel Jani und Michael Christensen.
Ferrari gewann zudem die GTE-Am-Kategorie mit dem AF-Corse-Fahrzeug mit der Nummer 83, das François Perrodo, Nicklas Nielsen und Alessio Rovera fuhren.
Portugiesische Fahrer ohne Glück
Der JOTA-Sport-Wagen mit der Nummer 38, in dem der Portugiese António Félix da Costa gemeinsam mit Anthony Davidson und Roberto Gonzalez fuhr, zählte zu den grossen Favoriten auf den LMP2-Sieg. Seine Hoffnungen auf den Erfolg erfüllten sich jedoch früh nicht mehr: Am Ende reichte es nur für den 13. Gesamtrang und den achten Platz in der LMP2-Kategorie.
Filipe Albuquerque kämpfte im United-Autosport-Auto mit der Nummer 22, das er sich mit Phil Hanson und Fabio Scherer teilte, in der Nacht sogar um die Führung in der LMP2-Klasse. Ein Problem mit der Lichtmaschine während eines Boxenstopps verursachte allerdings einen Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war. Das Fahrzeug des portugiesischen Fahrers kam folglich nicht über Rang 18 in der Kategorie hinaus.
In der GTE Pro schied der Porsche von HUB Racing, der von der Pole-Position gestartet war und den Portugiesen Álvaro Parente am Steuer hatte, während der Nacht aus.
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