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Sporting feiert fünften Sieg der Vorbereitung gegen Strasbourg

Fußballspieler in grün-weißen Trikots feiern Tor mit Jubel auf dem Spielfeld bei Sonnenschein.

Sporting hat das Trainingslager an der Algarve mit einem echten Ausrufezeichen beendet. Strasbourg, das in der Vorbereitung noch nicht so weit ist und sich unter dem neuen Trainer Hugo Oliveira erst an neue Abläufe gewöhnen muss, erwies sich über weite Strecken als leichter Gegner – vor allem in der Defensive. Die Löwen nutzten dies zur fünften Vorbereitungssieg im fünften Testspiel und feierten vor dem Cinco-Violinos-Trophäe gegen Monaco am kommenden Sonntag einen klaren Erfolg.

An einem Tag, an dem Sporting zwei Partien bestritt, stellte Rui Borges eine Startelf mit drei Neuzugängen auf. Genau diese Spieler sorgten früh für die entscheidenden Akzente. Issa Doumbia brachte Sporting bereits in der vierten Minute in Führung und leitete eine starke erste Viertelstunde ein. Danach fand Strasbourg besser ins Spiel und hatte seine einzige, kurze Phase mit leichter Überlegenheit, in der der Ausgleich zumindest angedeutet wurde. Beim Pressing hatten die Löwen zunächst Probleme, mit dem Ball fühlten sie sich jedoch wohler: Die Mittelfeldspieler und Offensivkräfte kombinierten dynamisch und bewegten sich klug. Im letzten Drittel geriet die französische Abwehr dadurch fast durchgehend unter Druck. Nach einer solchen Aktion nahm Altimira einen Abpraller am Strafraumrand auf und erzielte das 2:0 zur Pause.

Der nationale Vizemeister kehrte unverändert aus der Kabine zurück und startete auch in die zweite Halbzeit überzeugend – diesmal nach einer Standardsituation. Silas Andersen traf zum dritten Mal, und anschließend leistete Strasbourg kaum noch Widerstand. Nach den Wechseln stand ein Team mit mehreren jungen Spielern auf dem Platz, das sich mit und ohne Ball Fehler um Fehler erlaubte. Das Spiel entsprach nun vollständig Sportings offensiver Ausrichtung. Zalazar nutzte diese Entwicklung ebenfalls und verwandelte nur wenige Minuten nach seinem Debüt im Sporting-Trikot einen Elfmeter. Maxi Araújo, Geny Catamo und Ioannidis, der seit Februar kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, reihten sich gegen ein völlig passives und ungeordnetes Strasbourg, das die vergangene Saison auf Rang acht der französischen Liga beendet hatte, ebenfalls unter die Torschützen ein.

Obwohl mehrere Schlüsselspieler fehlten und der Klub weiterhin Lösungen für die Abgänge wichtiger Akteure sucht, hinterließ Sporting erneut einen guten Eindruck und zeigte weitere Fortschritte.

Neuzugänge von Sporting im Fokus

Issa Doumbia (Mittelfeldspieler)

Doumbia wurde eher auf der linken Seite eingesetzt und eröffnete den Torreigen mit einem starken Rechtsschuss. Seine technische Qualität ist unverkennbar, das Tempo bringt er ebenfalls mit, und seine direkte Spielweise in Richtung Tor verspricht, für Rui Borges zu einer wichtigen Waffe zu werden.

Altimira (Mittelfeldspieler)

Der spanische Mittelfeldspieler ist weniger beweglich als Silas Andersen, bewies jedoch ein gutes Gespür für Laufwege, um den Ball in tieferen Zonen zu erhalten. Bei einem seiner wenigen Vorstöße nach vorne schloss er zum zweiten Treffer ab.

Silas Andersen (Mittelfeldspieler)

Seine körperliche Präsenz sticht sofort hervor, doch der Däne verfügt auch über eine gute Ballbehandlung. Defensiv wurde er nicht wirklich gefordert, agierte bei der Balleroberung aber aktiv und ließ zudem seine Stärken im Luftspiel erkennen.

Zalazar (Stürmer)

Sein erstes Spiel im Sporting-Trikot dauerte etwas mehr als 20 Minuten – genug Zeit, um seinen ersten Treffer zu erzielen. Als er eingewechselt wurde, war die Partie bereits völlig offen; dennoch setzte Zalazar auch in mehreren gelungenen Offensivaktionen Akzente.

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