McLaren hat nicht lange gewartet, um den Namen des neuen Hypercars zu enthüllen, das das Erbe von P1 und F1 fortführen wird, nachdem die Marke daran erinnert hatte, wie prägend und relevant diese Modelle waren.
Der britische Hersteller hatte bereits angedeutet, dass die „1“ Teil der Bezeichnung sein würde: Die neue Maschine müsse dieses Zeichens ebenso würdig sein wie ihre Vorgänger.
Nun ist es offiziell: W1 heißt McLarens neues Hypercar, das bereits am 6. Oktober um 18:00 Uhr vorgestellt wird.
Laut McLaren verweist die Bezeichnung W1 unmittelbar auf den Anspruch der Marke, Weltmeisterschaften zu gewinnen (World Championship).
Die Präsentation im Jahr 2024 fällt zudem mit dem 50. Jahrestag von McLarens erstem Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft 1974 zusammen – sowohl bei den Konstrukteuren als auch bei den Fahrern mit Emerson Fittipaldi.
„Wie seine Vorgänger F1 und P1 definiert der McLaren W1 die Regeln eines echten Supersportwagens.“
Michael Leiters, CEO McLaren Automotive
McLaren W1: Was bereits bekannt ist
McLaren hält die technischen Details des kommenden W1 bislang erfolgreich unter Verschluss. Eine Sache steht jedoch fest: Er wird nicht elektrisch fahren. Der CEO selbst formuliert es so: „Wir wollen kein Auto mit 2000 kg und 2000 PS bauen – das kann jeder.“ Ein elektrisches Hypercar von McLaren dürfte zwar kommen, scheint aber noch viele Jahre entfernt zu sein.
Daher gilt es als nahezu sicher, dass der W1 wie der P1 auf einen Hybridantrieb setzen wird, wie er bereits im Artura zum Einsatz kommt. Gerüchten zufolge soll die Leistung über 1000 PS liegen und damit die 916 PS des P1 deutlich übertreffen.
Hybridtechnik und möglicher Verbrennungsmotor
Angesichts der Fortschritte bei der Elektrotechnik seit dem P1 – die sich heute bereits am Hybridsystem des Artura zeigen – wird ein leichteres und leistungsstärkeres System mit anspruchsvollerer Elektronik erwartet.
Auch der Verbrennungsmotor bleibt ein Rätsel. Mit wenigen Ausnahmen war ein V8 bislang bei McLaren die Regel. Der F1 nutzte einen V12. Zuletzt erhielt der Artura einen ungewöhnlichen 120-Grad-V6, während der ausschließlich für die Rennstrecke bestimmte Solus GT auf einen hochdrehenden, frei saugenden V10 von Judd setzt.
In jüngster Zeit geht der Trend zu frei saugenden Motoren mit zwölf oder sogar sechzehn Zylindern, die sehr hohe Drehzahlen erreichen können. Wird sich auch der McLaren W1 dieser Entwicklung anschließen?
Aerodynamik und Design des neuen Hypercars
Wie zu erwarten, wird die Aerodynamik entscheidend dafür sein, das gesamte Leistungspotenzial auszuschöpfen – entweder durch aktive Elemente oder durch eine sorgfältig ausgearbeitete Luftführung durch die Karosserie.
Sein Design, das bislang nur durch zwei Linien angedeutet wurde, soll außerdem zeigen, was künftig von McLaren-Modellen zu erwarten ist. Bis der McLaren W1 begeistert, müssen wir nun noch bis zum 6. Oktober warten.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen