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Defender Dakar 2026: Perfekter Start im Prolog

Geländewagen fährt bei Dakar Rallye 2025 über staubigen Startbereich, Zuschauer mit Flaggen jubeln im Hintergrund.

Defender ist mit einem nahezu perfekten Auftakt in die Motorsportsaison gestartet: Beim ersten Prolog der Dakar Rally 2026 belegte die Marke in ihrer Klasse die ersten drei Plätze.

Seit ihrer Premiere im Jahr 1978 hat sich die Dakar ihren Ruf als härtester Wettbewerb im Rallye-Raid-Kalender hart erarbeitet. Die Offroad-Langstreckenrallye führte ursprünglich von Paris nach Dakar im Senegal, hat ihre Heimat inzwischen jedoch in Saudi-Arabien. In der 48. Ausgabe dieses Jahres müssen die besonders widerstandsfähigen Teilnehmer über 13 Etappen – ergänzt um einen willkommenen Ruhetag – beinahe senkrechte Sanddünen, reifenzerstörende Felsabschnitte, tiefen Schlamm, schnelle Schotterprüfungen und Canyons bezwingen. Wer am 17. Januar das Ziel erreicht – die hohe Ausfallquote gehört zur bewundernswerten Härte der Dakar –, wird fast 8.000 Kilometer zurückgelegt haben.

Der Dakar-Prolog 2026 bestimmt die Startreihenfolge

Der Prolog am ersten Tag funktioniert wie ein kleiner Vorgeschmack auf das Kommende: eine kurze, 23 Kilometer lange gezeitete Runde nördlich des Biwaks von Yanbu. Dieses dient in diesem Jahr als Start-Basislager im Nordwesten des Landes an der türkisfarbenen Küste des Roten Meeres. Das Ergebnis des Prologs fließt nicht in die abschließende Gesamtwertung ein, legt aber die Startreihenfolge für die Auftaktetappe fest. Er ist somit eine Art Qualifikationslauf, bei dem die schnellsten Teams ihre bevorzugte Startposition wählen dürfen.

Idealerweise liegt diese in der Mitte des Feldes. Einfach gesagt: Man möchte losfahren, wenn bereits einige Spuren zur besseren Navigation vorhanden sind, aber bevor sie zu tiefen, zeitraubenden Rinnen ausgefahren werden.

Defender Dakar D7X-R führt die Serienklasse an

Für Defender, das bei der Dakar offiziell debütiert, kam dies äußerst gelegen: Alle drei Fahrzeuge setzten sich in der Kategorie „Stock“ an die Spitze der Zeitenliste. Wie die Bezeichnung nahelegt, treten dort Autos an, die im Showroom gekauft werden können. Der Defender Dakar D7X-R kommt im Wesentlichen direkt aus der Serienfertigung und nutzt den 4,4-Liter-V8 aus dem Defender OCTA sowie das serienmäßige Getriebe, den Antriebsstrang, die Karosserie und das Chassis. Anpassungen beschränken sich auf einen Tank mit größerer Reichweite, robuster ausgelegte Aufhängungskomponenten und die vorgeschriebene Sicherheitsausstattung.

Anders als speziell entwickelte Prototyp-Rennwagen der Klasse T1+ – mit Gitterrohrrahmen, leistungsstarken Motoren und sehr großen Federwegen, bei denen das Gaspedal durchgetreten bleiben kann, während das Fahrzeug die Schläge wegsteckt – müssen Teilnehmer der Serienklasse aufmerksamer fahren und sich deutlich sorgfältiger durch das strapaziöse Gelände bewegen. Es ist besser, ein paar Sekunden durch kräftiges Bremsen zu verlieren, als mitten in der Wüste Minuten für den Austausch eines Radträgers einzubüßen.

Auf den Schotterpisten des Prologs, die sich durch eine Reihe kleiner Hügel schlängelten, gab Sara Price im brandneuen Stock-Wettbewerb gemeinsam mit Beifahrer Sean Berriman das Tempo vor. Price hat unter anderem einen Sieg in der elektrischen Offroad-Serie Extreme E vorzuweisen und war außerdem die erste Frau der Geschichte, die die Baja 1000 allein fuhr. Sie absolvierte den gezeiteten Prologabschnitt in 12 Min. 3,7 Sek. und begann damit ihren Versuch, als erste Amerikanerin die Veranstaltung zu gewinnen.

„Natürlich bin ich mit dem Ergebnis unglaublich zufrieden“, sagte sie. „Ich habe nicht erwartet, so gut abzuschneiden … Ich finde, das ist ein großartiger Start. Aber es ist erst der Anfang. Im Prolog kann man viel verlieren; gewinnen kann man ihn nicht. Das ist der erste Schritt zu einer guten Startposition, um hoffentlich morgen einen guten Tag zu haben.“

Nur vier Sekunden dahinter folgten „Mr Dakar“, der 14-malige Veranstaltungssieger Stéphane Peterhansel, und sein Navigator Michaël Metge. Der erfolgreichste Teilnehmer in der Geschichte der Dakar erklärte: „Zunächst einmal war es ein großartiges Gefühl, wieder da zu sein. Die Atmosphäre der Dakar zu spüren – es ist ein bisschen wie eine Familie, deshalb ist es wirklich schön, wieder am Start zu stehen. Heute war es der kleine Prolog. Aber letztendlich beginnt für uns das Rennen, denn dieses [Defender]-Projekt startete vor einem Jahr – Zeit, das Auto zu bauen und zu entwickeln – und jetzt sind wir hier bei der ersten Etappe. Das ist ein wirklich gutes Gefühl.“

Defender komplettiert die ersten drei Plätze

Das Defender-Ergebnis von Platz eins bis drei machte der vielversprechende Rokas Baciuška perfekt. Der 26-jährige Litauer bezeichnete den Prolog als „ein Aufwärmen für die Muskeln“ und folgte Peterhansel gemeinsam mit Beifahrer Oriol Vidal unmittelbar. Das Duo stoppte die Uhr bei 12 Min. 08,2 Sek. – beeindruckende 53,5 Sekunden vor dem viertplatzierten Toyota Land Cruiser.

Ian James, Teamchef von Defender Rally, sagte: „Defenders Dakar-Debüt hat mit einem starken Start begonnen. Jeder unserer Fahrer hat den Prolog ruhig, souverän und zuversichtlich mit Blick auf die morgige erste vollständig gezeitete Etappe beendet. Wir unterschätzen die Herausforderung, die nun vor uns liegt, nicht, aber wir sind entschlossen, sie anzunehmen, und werden alles daransetzen, an der Spitze zu bleiben.“

Die Dakar 2026 beginnt morgen mit der ersten Sonderprüfung richtig: einem 305 km langen Mix aus engen, felsigen Passagen und schnelleren Sanddünen sowie zusätzlich 213 km Verbindungsetappe auf der Straße. Dann beginnt die eigentliche Dakar – und Defenders Herausforderung nimmt wirklich Fahrt auf. Also anschnallen für weitere Neuigkeiten.

Defender OCTA | Meister extremer Leistung, überall

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